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Ein Meilenstein in Uniform

Begrüßung der Studierenden des EJ 2017 in Selm
Ein Meilenstein in Uniform
Begrüßung der Kommissaranwärterinnen und Kommisaranwärter des Einstellungsjahrgangs 2017 beim LAFP NRW.
Katharina Weber, LAFP NRW

Der Behördenleiter des LAFP NRW, Michael Frücht, begrüßte am 10. November die ersten Studierenden des Einstellungsjahrs 2017. Rund 520 erstmalig uniformierte Studierende waren in der Mensa versammelt und lauschten den Worten der Redner und der musikalischen Begleitung der „Jazz-Rock-Pop-Band des Landespolizeiorchesters NRW unter der Leitung von Scott Lawton. Herr Frücht erinnerte dabei an seine ersten Tage bei der Polizei und das Erlebnis zum ersten Mal die Uniform zu tragen, „ein Gefühl, das man nicht vergisst“. 

Gemeinsamer Tenor: "Wir brauchen Sie!"

Der Behördenleiter und die weiteren Redner gingen bei Ihren Ansprachen anlässlich der Begrüßungsveranstaltung auf die besondere Bedeutung des Polizeiberufs ein. „Für die großen Herausforderungen erhalten Sie in den kommenden Jahren eine exzellente Ausbildung, nutzen Sie die Möglichkeiten. Nehmen Sie teil, lernen Sie im Schonraum, hier dürfen Sie Fehler machen. Auf der Straße wird von Ihnen professionelles und rechtsstaatliches Handeln verlangt.“ sagte LPD Michael Stein, Leiter der Abteilung Ausbildung Bachelor.

Die Leiterin des Dezernats 41, PDin Ursula Holz, blickte ebenfalls in erwartungsvolle und erfreute Gesichter. Frau Holz appellierte an die Studierenden, dass sie in den nächsten drei Jahren „gefördert und gefordert“ werden.

"Der 1. September war in dreierlei Hinsicht ein guter Tag."

Auch der Personalratsvorsitzende, Marcus Gronheid, ließ es sich nicht nehmen, die neuen Kolleginnen und Kollegen persönlich zu begrüßen. „Der 1. September war in dreierlei Hinsicht ein guter Tag. Für Sie, für die Polizei NRW und die Bevölkerung Nordrhein-Westfalens“, führte Gronheid aus.

Heike von der Ahe, Gleichstellungsbeauftragte des LAFP NRW, bestärkte die Bedeutung der Teamfähigkeit und Kollegialität mit den Worten: „Jede und jeder hat seine Stärken und Schwächen, so ergänzt man sich im Team gegenseitig.“

Ein Polizeiseelsorger der katholischen Kirche, Johannes Gospos, ging in seiner Rede noch einen Schritt weiter und beschreibt das Training im LAFP NRW „überlebenswichtig“. Die Studierenden werden auf mögliche Einsätze vorbereitet und entwickeln ein Gefühl, Gefahren richtig einzuschätzen.

Begrüßungsveranstaltung an drei Standorten des LAFP NRW

Parallel zur Begrüßungsveranstaltung in Selm wurden auch an den Standorten Schloß Holte-Stukenbrock und Brühl die neuen Studierenden willkommen geheißen.

POR Markus Altenhöner, Dezernatsleiter 43, durfte in Schloß Holte-Stukenbrock insgesamt 323 Studierende begrüßen. Altenhöner beglückwünschte die Anwärterinnen und Anwärter für Ihre Berufswahl und sprach von „einer richtigen Entscheidung“. Auch in Brühl wurden neue Studierende begrüßt. Neben Polizeiseelsorgern beider kirchlicher Konfessionen sprachen auch der Personalrat und als Vertreter des Dezernats 42, KHK Jörg Schmitt. In Brühl haben 313 Studierende den Ausbildungsbetreib aufgenommen.

Insgesamt fiel für rund 1100 Studierende der Startschuss für das praktische Training, doch damit nicht genug: Am 8. Dezember wird der zweite Teil der Studierenden in gleicher Form begrüßt. 

Allen Studierenden wünschen wir einen guten Start beim LAFP NRW und viel Erfolg für die dreijährige Ausbildung.