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Internationales Polizeiseminar Photogrammetrie / Laserscanning

Plakat 14. Internationales Polizeiseminar Photogrammetrie / Laserscanning
Internationales Polizeiseminar Photogrammetrie / Laserscanning
Vom 15. Juli bis zum 19. Juli 2019 fand beim LAFP NRW im Bildungszentrum Neuss das „14. Internationale Polizeiseminar Photogrammetrie / Laserscanning“ statt.
LAFP NRW / Arnd Voßenkaul
 

 

Spezialistinnen und Spezialisten für Tatort- bzw. Verkehrsunfalldokumentation und Ereignisortvisualisierung der Polizei, angereichert durch Expertinnen und Experten aus der Forensik, Wissenschaft, Vermessung und der Rechtsmedizin, kamen eine Woche lang zu einem Workshop beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW) zusammen.

Die Fachkonferenz beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Dokumentation des dreidimensionalen Tatortbefundes und deren Visualisierung. Präsentationen und Fachvorträge über interessante Fälle, Innovationen im Bereich Hard- und Software und Qualitätsmanagement informieren die Zuhörer. Gleichzeitig bietet der interdisziplinäre Austausch zwischen Kriminal- und Schutzpolizei, Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern, Sachverständigen und Technikerinnen bzw. Technikern eine seltene und wichtige Gelegenheit, einen Quervergleich zu ähnlichen eigenen Endanwendungen anzustellen und Schnittmengen herauszuarbeiten.

Die Teilnehmenden des Workshops kommen dabei nicht nur aus den meisten Bundesländern, sondern auch aus einer Vielzahl an internationalen Ländern und zwar weltweit.

 

Tagungsort

Wir freuen uns sehr, dass der Bedarf nach mehr Teilnehmerplätzen in diesem Jahr durch unsere neue Liegenschaft, dem Bildungszentrum in Neuss, erfüllt werden kann. Gleich zwei generalüberholte Bettenhäuser mit Einzelzimmern (Dusche / WC) und ein riesiger Konferenzraum bieten erstmalig einer Gruppe von 150 (statt bislang max. 96) Teilnehmern Platz. Stammgäste der Veranstaltung werden schnell merken, dass nun alles etwas großräumiger ist. Im Umfeld des Geländes bieten die benachbarten Rheinauen schöne Gelegenheiten für ausgiebige Spaziergänge oder für sportliche Aktivitäten. 

 

Übung am zweiten Veranstaltungstag

Auch in diesem Jahr kam die Praxis nicht zu kurz: aus den Reihen des Teilnehmerkreises wurde der Wunsch geäußert, dieses Mal als Übungsthema den Verkehrsunfall in den Fokus zu nehmen. Dieser Bitte werden wir gerne entsprechen.

Deshalb wurde unter der Leitung des Kfz-Sachverständigen Dr. Michael Weyde und seinem Team am zweiten Tag des Workshops (16. Juli) ein Hochgeschwindigkeitscrashtest durchgeführt, bei dem ein multipler Auffahrunfall auf ein Stauende nachgestellt wurde. Einige zuvor bestimmte Teilnehmer übernahmen im Anschluss die Verkehrsunfalldokumentation arbeiteten den Unfallhergang heraus. Hierzu wurden verschiedene Verfahren angewendet, so z. B. 3D-Laserscanner, Multicopter und Photogrammetriesysteme.

 

Vorträge und Themen

Wieder gab es interessante und spannende Vorträge aus den Reihen des Teilnehmerkreises. Das Thema VR (virtuelle Realität) und AR (erweiterte Realität) standen wegen seiner Aktualität besonders im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung. Es sind hierzu Workshops und entsprechende Vorträge vorgesehen.